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Aug 18 2007
Chinesen befürchten Entlassungen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von joschma   
Samstag, 18. August 2007
Die jüngsten Rückrufaktionen in China hergestellten Spielzeugs durch Mattel ziehen Kreise: Die Politik erwägt bessere Kontrollen der Kontrollen (Nein, Du hast dich nicht verlesen: Die Kontrollen sollen besser kontrolliert werden, nicht das Spielzeug selbst bevor es auf den Markt kommt). Währenddessen geht ein Aufschrei durch die chinesische Spielzeugindustrie: Deren Verband befürchtet nämlich Entlassungen.

Tja, an Sich hat diese Neuigkeit ja ungefähr so viel Interessantes wie der sprichwörtliche Sack Reis, der in China (Zufall?) umgefallen ist. Was mich aber aufmerksam macht ist die "Entschuldigung", die die Jungs in Bezug auf Schwermetalle und sich lösende Kleinmagnete, die zum Ersticken kleiner Kinder führen könnten, abgegeben haben:

Die Herstellung minderwertigen Spielzeugs sei nicht absichtlich erfolgt.

Ui. Das lassen wir doch jetzt erstmal kurz wirken... ...und denken uns dann: Ja und? Fakt ist: Sie ist erfolgt. Zum Glück ist keiner dran gestorben. Wie würde es auf die Eltern wirken, deren Kind an einem chinesischen Magneten qualvoll erstickt ist? Hach ja, war ja nicht absichtlich. Ist das Kind dann nicht elendig verreckt, sondern nur versehentlich verstorben? Macht das einen Unterschied für die Eltern? Tot ist tot!

...nicht absichtlich...

Absicht wär ja auch noch schöner. Mal eben absichtlich die halbe Welt ersticken, denn China ist so überbevolkert, da muss man den Rest der Welt entvölkern um Platz zu haben?

Jungs, Ihr habt es produziert, egal ob absichtlich oder nicht. Stellt Euch der Verantwortung und jammert nicht rum!
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