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Hartz-IV-Empfänger sind nicht alles rauchende, saufende Leute |
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Geschrieben von joschma
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Montag, 17. September 2007 |
NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann reagierte auf Einwände, Hartz-IV-Empfänger litten in Wahrheit gar nicht unter finanzieller Armut, die Unterschicht gäbe ihr Geld nur falsch aus: "Das sind nicht alles rauchende, saufende und den ganzen Tag Fernseh-guckende Leute."
Stimmt - den ganzen Tag fernsehen tun sie wirklich nicht.
Denn irgendwann müssen die Haare ja gefärbt werden, länger als eine Woche mit derselben Haarfarbe geht nun gar nicht. Oder der 22. und 23. Handyvertrag abgeschlossen werden, um da stets das neueste Telefonmodell zu haben. Oder die 700 Haustiere versorgt werden - vorzugsweise exotische Reptilien, welche wahnsinnig teures Futter und spezielle, natürlich ebenfalls teure Terrarien mit stromfressender Wärmelampe und so weiter brauchen.
Die geben ihr Geld also definitiv nicht falsch aus, sondern sorgen sich um die nicht-artgerechte Haltung von Tieren, die auf den Galapagos-Inseln vom Aussterben bedroht sind! Und ein Teil des Geldes landet sogar bei den vermeintlich vernachlässigten Kindern: Auch die kriegen schließlich die Haare gefärbt und monatlich einen neuen Handyvertrag.
Da bleibt für Lebensmittel natürlich nicht mehr viel übrig. Aber was soll's, da muss man einfach mal Prioritäten setzen. Der Staat ist bestimmt doof genug, einem Arbeitsunwilligen noch mehr Geld in den Anus zu pumpen. Steigert seine Leistungsbereitschaft ungemein: Noch mehr Handies, noch mehr Geckos foltern und noch mehr Kinder in die Welt setzen - denn Kinder sind Zukunft: Jedes Kind bringt mehr Geld aus Hartz IV!
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. September 2007 )
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